Biodiversität

Veröffentlicht am Veröffentlicht in Allgemein

Naturschutzgebiet Riehen

Unser Hauptstandort befindet sich seit jeher im Herzen von Riehen. Angefangen in einem Büro zu viert, beanspruchen wir heute mit 44 Mitarbeitern mehr Raum für unsere Arbeit. Zusätzliche Büroräumlichkeiten wurden Jahr um Jahr dazugemietet, jedoch aus Platzgründen in anderen Gebäuden. Damit wir effizienter wirtschaften, hat sich die Geschäftsführung für einen Umzug in ein Gebäude mit mehr Raumkapazität entschieden. Seit Mitte 2015 ist Abteilung nach Abteilung in das Gewerbehaus an der Lörracherstrasse 50, in Riehen umgezogen. Seit Juni 2017 sind nun alle Holle-Mitarbeiter in einem Gebäude auf zwei Stockwerken zu finden.

Zur grossen Freude liegt das Naturschutzgebiet Autal gleich bei uns, welches an sonnigen Tagen für entspannte Spaziergänge oder sportliche Aktivitäten rege genutzt wird.



Lebensraum für gefährdete Tiere und Pflanzen

Das Autal mit seinem Naturschutzgebiet liegt östlich des Siedlungskerns von Riehen und ist geprägt von Kleingärten und Streuobstwiesen. In der Mitte fliesst der Aubach, dessen Quellen in der benachbarten Ortschaft Inzlingen (D) liegen. In der Talsohle befinden sich weitere Quellen, welche die öffentlichen Brunnen im historischen Zentrum der Landgemeinde mit Wasser versorgen. Um das gefasste Wasser vor Verunreinigungen zu bewahren, wurde im Talboden eine Grundwasserschutzzone ausgeschieden.

Deshalb ist bis heute eine extensive und kleinstrukturierte Bewirtschaftung erhalten geblieben. Das Zentrum ist das Weiherreservat Autal, das zu den Amphibienlaichgebieten von nationaler Bedeutung gehört.

Besonders eindrücklich sind die sommerlichen Balzkonzerte der Wasserfrösche, die sich mit ihren lauten Rufen in Fortpflanzungsstimmung bringen, oder die gut 25 Libellenarten. Oft begegnet man Stockenten und auch dem Graureiher auf der Nahrungssuche. Im Vorfrühling ist die Chance am grössten, einer Ringelnatter auf ihren Jagdausflügen zu begegnen. Auffallend schöne Blüten zeigen: Schwanenblumen, Gelbe Schwertlilien, Seerosen und Gelbe Teichrosen.

Dieses Gebiet hat eine wichtige Funktion als Lebensraum für seltene und gefährdete Tier- und Pflanzenarten, die auf magere und trockene Wiesen angewiesen seien. Hier sind noch das Mauer-Felsenblümchen und die in der Schweiz stark gefährdete Dreizahn-Turmschnecke zu finden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.