Qualitätsversprechen

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Qualitätssicherung im Einklang mit den Partnern

Unsere engen, partnerschaftlichen Beziehungen zu unseren Produktionspartnern und Rohwarenlieferanten bilden die Basis für die Herstellung hochwertiger Produkte. Gemeinsam mit den Partnern achtet Holle darauf, dass alle Ansprüche bezüglich Qualität und Sicherheit stets erfüllt werden. Zudem werden Produktionspartner sowie eine Auswahl an Rohwarenlieferanten jährlich bzw. zweijährlich von einem der Holle- Mitarbeiter aus dem Bereich „Qualitätssicherung“ besucht. Im Rahmen dieser Audits werden alle Qualitätsaspekte entlang eines vorgeschriebenen Prozesses geprüft.



Richtlinien und Gesetze

Es gehört zu Holles Sorgfaltspflicht als Hersteller von Säuglingsnahrung immer auf dem neuesten Stand zu sein, was Analysemethoden, Ernährungs-Richtlinien und gesetzliche Vorschriften angeht. Holle verfolgt kontinuierlich die Entwicklung der Forschung und hält Zertifizierungsstandards sowie amtliche Vorgaben ein. Dazu gehören die Zertifizierungsvorschriften der Anbauverbände ebenso wie die gesetzlichen Richtlinien für Lebensmittel und Verpackung. Insgesamt werden Gesetze von mehr als 40 Ländern berücksichtigt.



Nur drin, was auch reingehört

Bei der Entwicklung der Rezepte achtet das Qualitätsmanagement darauf, dass alle länderspezifischen Richtlinien und Verordnungen stets berücksichtigt werden. In Deutschland sind das vor allem Richtlinien für Säuglingsnahrung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sowie des deutschen Forschungsinstituts für Kinderernährung (FKE). Grundsätzlich werden den Produkten keine Vitamine zugesetzt. Ausnahmen hiervon werden nur erlaubt, wenn dies gesetzlich gefordert ist. Darüber hinaus setzt Holle die Vorgaben der EU-Verordnung zur Säuglingsanfangs- und Folgenahrung (2006/141/EG), zu nährwert- und gesundheitsbezogenen Angaben über Lebensmittel (EG-Verordnung Nr.1924/2006) sowie die Deutsche Diätverordnung um.



Unsere Anforderungen an eine gute Verpackung

Eine gesundheitlich unbedenkliche Verpackung ist Holle besonders wichtig. Sie soll aus wenigen und umweltschonenden Materialien bestehen und das Produkt sowohl schützen als auch maximal haltbar machen. Da Verpackungen auch eines der wichtigsten Instrumente zur Kommunikation mit dem Endverbraucher darstellen, wird sie mit detaillierten Produktinformationen ausgestattet. Dazu gehört eine Volldeklaration der Inhaltsstoffe, eine Anleitung zur sicheren Verwendung des Produkts sowie Hinweise zur Bio-Qualität und zur geografischen Herkunft. Für diejenigen die es genauer wissen wollen, stehen nähere Informationen auf der Holle-Website bereit.



Holles Anspruch in Sachen Qualität

Für jedes Produkt existiert ein umfangreicher Prüfplan, der neben einer umfassenden Rückstandsanalytik auch zahlreiche sensorische Prüfungen beinhaltet. Gemeinsam mit den Produktionspartnern wird nach modernsten Verfahren sichergestellt, dass keine Schadstoffe oder andere gesundheitsbeeinträchtigenden Bestandteile in den Rohwaren oder im Produkt sind. Dabei orientiert sich die Analysemethode jeweils an Menge und Risiken, die mit den Rohwaren zusammenhängen. Holle ist verpflichtet, Rückstellmuster von allen Roh- und Fertigwaren-Chargen aufzubewahren, um auch später die Schadstoffreinheit nachweisen zu können.



Innovation im Bereich der Rückstandsanalytik: CMS

CMS steht für cytoplasmatisch-männliche Sterilität. Das ist eine Saatgut-Produktionsmethode, bei der die Zellfusionstechnik zwischen nahe verwandten Pflanzen eingesetzt wird, um bestimmte positive Eigenschaften zu übertragen. Es handelt sich jedoch nicht um Gentechnik, da diese Übertragung auch auf natürlichem, jedoch langsamerem Weg erfolgen kann. Eine gesundheitsschädliche Wirkung konnte bislang nicht nachgewiesen werden. Dennoch ist die CMS-Saatgut nicht mit dem ganzheitlichen Ansatz der Bio-Verbände vereinbar. Dies hängt damit zusammen, dass dieses Saatgut nicht „samenfest“ ist und somit auch nicht vermehrt werden kann.



Auswirkungen von neuen Analysemethoden

Im Jahr 2013 führte ein neues qualitatives Analyseverfahren dazu, dass Spuren cytoplasmatischer-männlicher Sterilität (CMS) in den Gläschen mit Brokkoli nachgewiesen wurden. Gerade Brokkoli gehört zu den Gemüsesorten, die in der konventionellen und EU-Bio-Landwirtschaft häufig als CMS-Saat angebaut werden. Im selben Jahr wurde noch eine quantitative Analysemethode entwickelt, mit der Holle feststellen konnte, dass nur eine sehr geringe Menge – insgesamt 0,07% – des verwendeten Brokkoli von CMS betroffen war. Zum Zeitpunkt der Produktion gab es keine Möglichkeit, Rohwaren auf das Vorhandensein von CMS zu untersuchen. Ein Problem, das damals die gesamte Branche betraf. Auch wenn der Anteil minimal war und CMS nicht als gesundheitsschädlich eingestuft wird, reagierte Holle umgehend mit einem freiwilligen und vorbeugenden Rückruf aller Brokkoli-Gläschen. Im September 2012 wurde zusätzlich noch der „Bio-Babybrei 3-Korn“ vom Markt genommen, da in einer Probe das Schimmelpilzgift Ochatoxyn (OTA) den sehr niedrigen Grenzwert überschritten hatte.



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