Ressourcen

Veröffentlicht am Veröffentlicht in Allgemein

Wir gehen achtsam mit Ressourcen um

Den Verbrauch von Ressourcen möglichst gering zu halten, ist uns ein besonderes Anliegen. Wir nutzen die ressourcenschonendste Form von Agrikultur und unternehmen in allen Bereichen grosse Anstrengungen, um unseren Umwelt-Fussabdruck stetig zu reduzieren. So bewahren wir das Wertvollste, das wir haben: unsere Natur.

Die Grundlage unserer Geschäftstätigkeit sind Lebensmittel – und damit im weiteren Sinne die Natur selbst. Deswegen sind wir darauf angewiesen, dass auch zukünftig Rohwaren in der Qualität produziert werden können, die wir für unsere Produkte benötigen. Für uns heisst das: Unser Handeln als Unternehmen soll in allen Bereichen im Einklang mit der Natur stehen. Die Verwendung von Rohwaren aus biologischem bzw. biologisch-dynamischem Anbau ist dabei nur ein – wenn auch grosser – Teil davon. Denn Ressourcen verbrauchen wir auch im Büro, beim Transport unserer Produkte oder der Herstellung unserer Verpackungen. Wir sind uns dessen bewusst und haben aus diesem Grund schon in der Vergangenheit damit begonnen, Massnahmen einzuleiten, um unseren Verbrauch stetig zu reduzieren. Auch unser Qualitätsmanagement nach ISO 9001, das wir Anfang 2015 eingeführt haben, hilft uns, ressourceneffizienter arbeiten zu können.



Der CO₂e-Fussabdruck unseres Büros

Unter CO₂e versteht man das Treibhauspotenzial. Es gibt an, wie viel eine festgelegte Masse eines Treibhausgases zur globalen Erwärmung beiträgt. Rechnet man alle Emissionen zusammen, beträgt der gesamte CO₂e-Fussabdruck für das Büro der Holle baby food GmbH 109,8 Tonnen CO₂e. In der Grafik Gesamtemissionen haben wir die einzelnen Emissionsquellen und ihre prozentualen Anteile an unserer Gesamtemission aufgeschlüsselt. Berechnet wurde unser CO₂e-Fussabdruck entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol. Dabei wurden für die Emissionsfaktoren vor allem die Datenbanken des defra (Britisches Ministerium für Umwelt, Ernährung und ländlicher Raum) und des Weltklimarats (IPCC) herangezogen.

Bei der Berechnung werden die Emissionen in 3 Kategorien eingeteilt, genannt Scope 1, Scope 2 und Scope 3. Je nach Ort und Art werden die Ausstösse einer Kategorie zugeordnet:

• SCOPE 1: Direkte Treibhausgas-Emissionen, die aus Quellen stammen, die Eigentum der Organisation sind oder von dieser kontrolliert werden. Hierzu werden z.B. auch unsere geleasten Geschäftsautos gezählt.

• SCOPE 2: Indirekte energiebezogene Treibhausgas-Emissionen, die von der Organisation eingekauft werden, z.B. elektrischer Strom oder Wärme.

• SCOPE 3: Indirekte Treibhausgas-Emissionen, die in Scope 2 nicht abgedeckt wurden, aber dennoch auf die Aktivitäten der Organisation zurückzuführen sind. In unserem Fall zählen dazu z.B. die Dienstfahrten mit nicht eigenen Verkehrsmitteln oder der Pendelverkehr unserer Mitarbeiter.



Massnahmen zur Einsparung von Ressourcen in unserem Büro

Unser Bewusstsein für ressourcenschonendes Handeln geht über die Herstellung unserer Produkte noch hinaus. Auch an unserem Stammsitz in Riehen haben wir etliche Massnahmen ergriffen, um unsere Umwelt zu schonen. Dazu gehört, dass wir nur erneuerbare Energien nutzen: Unser Strom stammt von Wasserkraftwerken der Region und unsere Fernwärme beziehen wir aus Müllverbrennungsanlagen. Dabei ist es uns gelungen, unseren Energieverbrauch pro Kopf in den letzten Jahren deutlich zu reduzieren. Besonders die von uns bezogene Fernwärme pro Kopf konnte stark gesenkt werden. 2016 haben wir 21’421 kWh Strom und 77’558 kWh Fernwärme genutzt.

Unser Wasserverbrauch lag bei 358 m2, was 358’000 bzw. 8’136 Litern pro Kopf entspricht. Wir beziehen das Wasser von der städtischen Wasserversorgung.

Für unsere Werbemittel nutzen wir ausschliesslich FSC-Papier, das aus nachhaltig bewirtschafteten Ressourcen stammt. Wir versuchen soweit wie möglich auf Papier zu verzichten. In einem bereits angelaufenen Projekt arbeiten wir – in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit unseren Kunden – beispielsweise daran, papierlose Rechnungen einzuführen.



Mit Bus und Bahn oder zu Fuss


Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Berechnung unseres CO₂e-Fussabdrucks ist die Nutzung unterschiedlicher Fortbewegungsmittel. Dazu gehört die tägliche Fahrt zur Arbeit genauso wie Geschäftsreisen oder die von Aussendienstmitarbeitern zurückgelegten Kilometer. Da wir mit unserem Standort in der Region Basel einen recht grossen Einzugsbereich sowohl auf deutscher wie auf schweizerischer Seite haben, kommen unsere Mitarbeiter auch auf ganz unterschiedliche Weise zur Arbeit. Gemeinsam legen sie jedes Jahr 317’000 km zurück. Dabei beginnen 28% unserer Mitarbeiter ihre Arbeitstage emissionsfrei, sprich zu Fuss oder auf dem Fahrrad, weitere 39% mit dem öffentlichen Nahverkehr und 42% mit einer Autofahrt. Auf Geschäftsreisen sind wir, wann immer es geht, mit dem Zug unterwegs. Lässt man die Fahrten unserer Aussendienstmitarbeiter aussen vor, wird mehr als die Hälfte aller gefahrenen Kilometer auf Dienstreisen mit dem Zug zurückgelegt. Flüge versuchen wir, wann immer es uns möglich ist, zu vermeiden. Das Thema Dienstreisen wollen wir in Zukunft in unserem Mitarbeiterhandbuch mit einer Öko-Richtlinie regeln.



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.