Wasser

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Make the world a better place without PET bottles

Gerade zum Thema Nachhaltigkeit gehört unter anderem auch die Reduktion von Wasserverbrauch. Nachdem man sich bei Holle genauestens mit dem Trinkwasserverbrauch auseinandergesetzt hat – inklusive verschiedener Möglichkeiten eines Potenzials für PET-Vermeidung und Kosteneinsparung – lässt das Unternehmen nun Taten sprechen: Im Zuge einer Mitarbeiterbefragung hat sich die Mehrheit bei Holle dafür entschieden, von PET-Flaschen auf Leitungswasser als die nachhaltigere Trinkwasserlösung, umzusteigen. Dies hat mehrere Gründe:

Im Schnitt legt eine PET-Einwegflasche weit über 200km an Transportweg zurück. Hinzu kommen Kosten- & Energieaufwand für das recyceln der Flaschen. Hohe Co2-Emissionen und ein enormer Energie- und Rohstoffverbrauch sind nur eine Folge davon. Obwohl heute das vollständige PET-Flaschen Recycling möglich ist und Flaschen nach dem einmaligen Benutzen nicht mehr unbrauchbar geworden sind, werden durch das mechanische Wiederaufbereitungsverfahren (Erstellung von Granulat) oftmals Kunstoffmoleküle beschädigt. Folglich ist knapp die Hälfte der PET-Flaschen nicht mehr zur Herstellung neuer Flaschen geeignet. Und auch wenn der gesamte Plastikmüll verwertet wird, ist es doch immer Downcycling. Durch das Recycling der PET-Flaschen entsteht nur noch minderwertiges Plastik im Vergleich zum Ausgangsmaterial. Abgesehen davon sind in der Schweiz jene PET-Mehrwegflaschen nicht erhältlich, es muss also auf PET-Einweg zurückgegriffen werden.

Zudem wird immer wieder darauf hingewiesen, dass die Verwendung von PET-Flaschen keine gesundheitliche Gefährdung darstellt, da die Belastung von beispielsweise Acetalhedyd weit unter den gesetzlichen Grenzwerten liegt. Wissenschaftler weisen jedoch des Öfteren darauf hin, dass die Langzeitfolgen diesbezüglich noch nicht abzusehen sind.

Im Schnitt wurden bei Holle bisher 125 PET-Einwegflaschen pro Monat verbraucht. Daneben sind sowohl anfallende Liefer-, Produktions-, und Entsorgungskosten als auch Lager- und Personalkosten zu beachten. Holle als ein nachhaltiges Unternehmen, dass sich dazu verschrieben hat, möglichst im Einklang mit der Natur zu leben, verzichtet ab Mitte August 2017 nun bis auf wenige Ausnahmen ganz auf PET-Einwegflaschen. So können nicht nur unnötige Kosten gesenkt werden, wie unter anderem Liefer- Produktions- und Entsorgungskosten, auch der betriebliche Co2 Ausstoss kann auf diese Weise weiter reduziert werden. Die für sehr gut befundene Wasserqualität des Leitungswassers vor Ort erleichtert das ganze Vorhaben erheblich.