Holle schenkt Zukunft

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Holle schenkt Zukunft

Wir sehen es als unsere Pflicht, jungen schutzbedürftigen Menschen und Familien zu helfen. Daher unterstützen Mitarbeitende, Geschäftsleitung und das Unternehmen Holle seit Jahren im Rahmen einer Mitarbeitenden-Spendenaktion unterschiedlichste Projekte weltweit.

Hier gibt’s nun weitere Infos zu den jüngsten Holle-Spendenaktionen:


Holle-Spendenaktion:

«Kinderhilfe Afghanistan (2021)» 

Unser letztes Projekt unterstützt vor allem Kinder und Frauen mit schulischen und medizinischen Projekten vor Ort in Afghanistan.

 

Holle hilft «Local KID e.V.» (Uganda)

Local KID e. V. unterstützt bedürftige Kinder und Jugendliche In Uganda, übernimmt u.a. Patenschaften und es gibt es auch ein Ausbildungsprogramm, an welchem wir uns von Holle beteiligen. Dieses Programm gibt jungen Menschen die Chance, eine 3-jährige Ausbildung zu absolvieren und mit erfolgreichem Abschluss letztlich selbständig für ihren Lebensunterhalt aufzukommen. Wir von Holle beteiligen uns an diesem Ausbildungsprogramm – unsere zwei erwachsenen «Patenkinder» haben im Januar 2022 mit der Ausbildung gestartet.

Mehr Infos über Local KID unter www.localkid-uganda.com











Orientierungswochen für Menschen mit Fluchthintergrund: Pilot-Projekt erfolgreich umgesetzt

Viele geflüchtete Menschen suchen eine berufliche Perspektive in der Schweiz und bringen dafür gute berufliche und soziale Kompetenzen mit. Dennoch haben sie Schwierigkeiten, einen Einstieg in den Schweizer Arbeitsmarkt zu finden. Sprachliche Barrieren, ein für sie neues System mit unbekannten Anforderungen und die Vielzahl möglicher Berufswege sind nur einige der möglichen Hürden auf ihrem Weg zur Erwerbstätigkeit.


Das Pilot-Projekt „Orientierungswochen“ soll weitere Unternehmen dazu inspirieren, Menschen mit Fluchthintergrund eine Chance zur beruflichen Integration zu geben.

Um gesellschaftliche Verantwortung in dieser Herausforderung zu übernehmen, haben wir, Holle baby food GmbH uns mit dem renommierten Naturkosmetik Unternehmen Weleda AG entschieden, ein assoziatives Pilot-Projekt für Menschen mit Fluchterfahrung zur beruflichen (Neu-) Orientierung in einem kantons- und unternehmensübergreifenden Rahmen ins Leben zu rufen:

Seit Mai 2017 organisieren wir gemeinsam mit dem Zentrum Erlenhof in regelmässigen Abständen Mittagstisch-Gespräche zum Austausch zwischen den verschiedenen gesellschaftlichen Institutionen. Im Fokus der Gespräche steht das Thema „Arbeitsintegration von Menschen mit Fluchterfahrung“. Das Zentrum Erlenhof und das Zentrum Berufsintegration Basel-Landschaft unterstützen hierbei das Pilot-Projekt mit ihrer Expertise im Bereich Asyl und Integration.

In den Mittagstisch-Gesprächen wurde von allen die Notwendigkeit sogenannter „Orientierungswochen“ für Menschen mit Fluchterfahrung erkannt. Diese „Orientierungswochen“ sollen die Teilnehmer bei der Suche nach ihren beruflichen Interessen unterstützen und ihnen einen ersten Einblick in die Arbeitswelt in der Schweiz gewähren. Darüber hinaus sollen sie eine Referenz für die weitere berufliche Ausrichtung (z. B. Vor-/Lehrstellensuche) darstellen. Das im Rahmen des Projekts ausgearbeitete Angebot zu den „Orientierungswochen“ richtet sich an junge Erwachsene mit Fluchthintergrund im Alter von 18-25 Jahren in der Phase beruflicher (Neu-)Orientierung – eine Arbeitserlaubnis und geeignete Deutschkenntnisse (je nach Einsatzgebiet) sind hierfür Grundvoraussetzung.


“Ich verstehe jetzt, wie vielseitig ein kaufmännischer Beruf ist”

Der erste Pilot der „Orientierungswochen“ fand zwischen Mai und Juni 2018 für insgesamt vier Wochen in den beiden Unternehmen Weleda AG (Kanton BL) und Holle baby food GmbH (Kanton BS) statt. Drei Teilnehmer konnten in einem jeweils für sie individuell ausgearbeiteten Programm für die „Orientierungswochen“ einen guten Einblick in die Arbeitsgewohnheiten und -gegebenheiten in zwei Schweizer Unternehmen erhalten und sammelten erste berufliche Erfahrungen. „Ich verstehe jetzt, wie vielseitig ein kaufmännischer Beruf ist“, berichtet ein Teilnehmer von den Erfahrungen. Zudem wurden die Teilnehmer während ihres Einsatzes durch Beratungspersonen des Zentrums Berufsintegration Basel-Landschaft begleitet und gecoacht. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen und den Beratungspersonen konnte für alle Beteiligten ein Mehrwert an Wissen und Erfahrung generiert werden.

“Der interkulturelle Austausch hat mich persönlich und als Menschen weitergebracht”

Die „Orientierungswochen“ waren dabei nicht nur für die Teilnehmenden, sondern auch für die Mitarbeitenden beider Unternehmen bereichernd – dies wird seitens Weleda AG und Holle baby food GmbH gerne bestätigt: „Der interkulturelle Austausch hat mich persönlich und als Menschen weitergebracht“, wurde bei Holle berichtet.

Und obwohl vorab nicht erwartet und geplant seitens der Unternehmen – die Holle baby food GmbH war bislang gar kein Lehrbetrieb – können bereits erste weitere Früchte geerntet werden: Ein Teilnehmer hat ab August 2018 bei der Holle baby food GmbH eine kaufmännische Vorlehre begonnen, ein weiterer Teilnehmer beginnt die Vorlehre im Bereich Logistik bei der Weleda AG – ein nächster Schritt auf dem Weg in ihre berufliche Integration und die Chance für alle Beteiligten, Erfahrungen im interkulturellen Miteinander zu sammeln und Vielfalt im Unternehmen zu leben.

Mit dem Pilot-Projekt „Orientierungswochen“ möchten die Pionier-Institutionen weitere Unternehmen dazu inspirieren, Menschen mit Fluchthintergrund eine Chance zur beruflichen Integration zu geben: „Orientierungswochen“ sind hierbei eine mögliche Form – aber auch andere kreative Integrationsformate sind denkbar. Alle Beteiligten stehen nach Möglichkeit gerne als Berater oder auch Kooperationspartner für weitere „Orientierungswochen“ zur Verfügung.