Klimapositiv

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Gemeinsam machen wir die Welt grüner

Seit Jahren klimaneutral, jetzt klimapositiv

Schon 2013 haben wir begonnen, unsere Milchnahrungen klimaneutral umzustellen. Jetzt gehen wir einen Schritt weiter: Holle bietet alle Milchnahrungen komplett klimapositiv an. Seit unseren Anfängen arbeiten wir biodynamisch – die klimafreundlichste Form der Landwirtschaft. Warum das so wichtig ist und was wir überdies alles tun, um unsere Welt Schritt für Schritt grüner zu machen, erklären wir hier.





Unsere Kinder verlassen sich auf uns

Umwelt- und Klimaschutz sind ernste Aufgaben für Holle:

Was wir bisher schon alles getan haben und warum

Unsere Kunden sind die Kleinsten. Damit sehen wir uns in einer ganz besonderen Verantwortung: Wir gestalten ihre Zukunft. Klimaschutz ist dabei eine unserer dringendsten Aufgaben. Durch die Wahl unserer hochwertigen biodynamisch und biologisch angebauten Rohwaren leisten wir einen wertvollen Klimabeitrag. Und das seit 1934:

«Nachhaltig von Anfang an».

Unsere Säuglingsmilchnahrungen sind die ersten und einzigen Demeter-Säuglingsmilchnahrungen, die nun klimapositiv hergestellt werden. Seit 2013 haben sie bereits die Zertifizierung «CO2-neutral», alle Milch- und Getreidebreie seit 2014 getragen. Bei den Ziegenmilchnahrungen und den Juniormüslis geht Holle seit 2016 und bei den Pouches seit Anfang 2021 den klimaneutralen Weg.

Neben den klimapositiv umgestellten Milchnahrungen wird heute also ein Grossteil unseres Sortiments von der Ernte bis ins Ladenregal klimaneutral hergestellt und trägt die Zertifizierung «CO2-neutral».

 




Unsere klimaneutralen Holle-Produkte

Je nach Produkt werden durch Anbau, Produktion und Transport unterschiedlich viele CO2e-Emissionen freigesetzt. Wir haben für jedes klimaneutral gestellte Produkt die genauen Emissionswerte ermittelt und neutralisieren diese mit Emissionszertifikaten. Für unseren CO2e-Ausgleich beteiligen wir uns bei Minderungsprojekten: aktuell engagieren wir uns in einem Biodiversitäts- und Waldschutzprojekt in Simbabwe sowie bei regionalen Projekten.

Hier geht es zu unserem Klimaneutral-Zertifikat.



Landwirtschaft und Klimawandel

Längst ist der Klimawandel kein abstraktes Thema mehr. Bodenerosion und die notwendige Bewässerung sind Themen, mit denen sich landwirtschaftliche Betriebe – und damit auch wir bei Holle – auseinandersetzen müssen. Intensive Landwirtschaft verursacht Humus- und damit Kohlenstoffabbau im Boden. Dadurch entstehen klimaschädliche Treibhausgase, die es zu reduzieren gilt. Denn nach wie vor steigen die weltweiten CO2e -Emissionen, auch wenn sich der Anstieg seit 2013 verlangsamt hat.

Aus diesem Grund beteiligen wir uns für unseren CO2e-Ausgleich bei internationalen aber auch regionalen Minderungsprojekten.

Ein Emissionsausgleich durch die Kooperation mit regionalen Bio-Landwirten – das ist für Holle ein weiterer Schritt zu dem Ziel, unseren Kunden alle Produkte klimaneutral anbieten zu können.

Anne Mutter, CEO, Holle-Geschäftsführung

Mit den regionalen Projekten wollen wir CO2-Bindung durch nachhaltige biodynamische bzw. biologische Landwirtschaft direkt vor unserer Haustür realisieren. Quasi genau dort, wo unsere Emissionen entstehen. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Bodenaufbau durch Humus. Bio- und Demeter-Höfe wenden eine emissionsfreundliche bzw. CO2-bindende Arbeitsweise an und nutzen so das Potenzial der Kohlenstoffbindung ihrer Böden. Für eine bessere Bodenstruktur wird u.a. die Arbeit mit dem Pflug reduziert und die landwirtschaftliche Fläche durch Mehreinsatz von Zwischenfrüchten bewirtschaftet. So gelangt mehr Biomasse in den Boden und der Bodenaufbau mit Humus wird gefördert. Humus ist wertvoller Bodenstrukturgeber, Nährstoff- und Wasserspeicher und erleichtert den Aufbau von organischen Substanzen, was den Klimawandel positiv beeinflusst.


Mit Humus gegen Klimawandel

Humus ist zum einen Bodenstrukturgeber sowie Nährstoffspeicher und erleichtert zum anderen den Aufbau von organischer Substanz im Boden. Er ist auch der grösste terrestrische Kohlenstoffspeicher und kann damit den Klimawandel positiv beeinflussen. Basierend auf Bodenproben, die in unabhängigen Labors analysiert werden, und einigen weiteren Parametern, werden Humus- und damit Kohlenstoffaufbau im Boden berechnet. Unser Partner für die Berechnung sind die Klimaexperten von Soil & More Impacts, mit denen wir auch im Rahmen der internationalen Projekte zusammenarbeiten. Dokumentiert wird alles dann in Form von CO2e-Bindungszertifikaten. Zur Berechnung der CO2e-Bindung werden wissenschaftlich geprüfte Berechnungsmodelle verwendet.


Wie schaut der Fussabdruck von Demeter-Produkten aus?

Im Vergleich zu Produkten aus konventioneller Landwirtschaft können bei Demeter-Produkten auf landwirtschaftlicher Ebene nicht nur weniger klimaschädliche Treibhausgase erzeugt werden, manchmal wird sogar mehr CO2e gebunden als ausgestossen. Das sind interessante Fakten – denn Holle ist Demeter-Pionier in der Herstellung von Babynahrung: Weit mehr als die Hälfte unserer Produkte tragen das Demeter-Siegel und garantieren Bio-Qualität auf höchstem Niveau.


Das Wichtigste zusammengefasst

Einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung klimaschädlicher Treibhausgase leisten wir bei Holle bereits durch die Wahl unserer hochwertigen Rohwaren aus biodynamischer und biologischer Landwirtschaft. Im Laufe der weiteren Verarbeitung und Herstellung entstehen jedoch zusätzliche CO2e-Emissionen, die wir mit internationalen aber auch regionalen CO2e -Minderungsprojekten ausgleichen. Darüber hinaus ist es für uns selbstverständlich, dass wir kontinuierlich daran arbeiten, unsere CO2-Emissionen zu minimieren und kontinuierlich weitere Produkte klimapositiv herzustellen. Aktuell bieten wir bereits alle unsere Milchnahrungen klimapositiv an. Getreide- und Milchbreie, Müsliprodukte sowie Pouches sind CO2e-zertifiziert. Für eine klimafreundlichere und enkeltaugliche Zukunft.